02. April 2025
Die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" sind eine bedeutende Initiative, die jährlich in vielen Ländern weltweit stattfindet. Sie bieten eine Plattform, um auf die Gefahren von Rassismus und Diskriminierung aufmerksam zu machen und das Bewusstsein für Vielfalt und Toleranz zu schärfen. An der BBR spielt diese Aktion eine wichtige Rolle, da hier die Grundlagen für ein respektvolles Miteinander gelegt werden.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus wurden 1960 ins Leben gerufen, um an das Massaker von Sharpeville in Südafrika zu erinnern, bei dem friedliche Demonstrant:innen gegen die Apartheid gewaltsam niedergeschlagen wurden. Seitdem hat sich die Initiative zu einem globalen Ereignis entwickelt, das Menschen aus verschiedenen Kulturen und Hintergründen zusammenbringt, um für Gleichheit und Menschenrechte einzutreten.
Die Aktionswochen sind also eine hervorragende Gelegenheit, Schüler:innen für Themen wie Vorurteile, Diskriminierung und soziale Gerechtigkeit zu sensibilisieren. Es lassen sich vielseitige Themen hierzu ansprechen, damit Schüler:innen ein tieferes Verständnis für die Auswirkungen von Rassismus entwickeln. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Förderung von Empathie. Indem Schüler:innen Geschichten von Betroffenen hören oder selbst erleben, wie es ist, diskriminiert zu werden, können sie ein größeres Bewusstsein für die Herausforderungen anderer Menschen entwickeln. Beispielsweise mit den Filmmaterialien „Die Farbe meiner Haut“ konnten viele Schüler:innen einen Perspektivwechsel wagen, ebenso mit kleinen „Experimenten“ im Stuhlkreis nachempfinden, wie es sich anfühlt, ausgegrenzt zu werden. Das weckt zum einen Betroffenheit bei den Schüler:innen und lässt den Prozess der Sensibilisierung gedeihen.
Denn: Vielfalt ist eine Stärke unserer Gesellschaft und so auch der BBR! Die Internationalen Wochen gegen Rassismus ermutigen uns alle dazu, kulturelle Unterschiede zu feiern, auf Gemeinsamkeiten wert zu legen und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Schüler:innen akzeptiert fühlen.